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HHV-8 - Kaposi-Sarkom-Virus (KSHV)

Der Humane Herpes-Virus Typ 8 (Kaposi-Sarkom-Herpesvirus, KSHV) ist bei der Entstehung des sogenannten Kaposi-Sarkoms beteiligt. Man vermutet, dass das Virus über den Speichel und sexuelle Kontakte übertragen wird. Dabei dringen die Viren, insbesondere bei durch eine HIV-Infektion immunologisch geschwächten Patienten, die unter AIDS leiden, über die Epithelzellen der Schleimhäute ein.

Beim Kaposi-Sarkom bilden sich vorwiegend an Füßen und Händen schmerzhafte, rötliche Knoten. Erste Anzeichen des Kaposi-Sarkoms treten häufig im Mund auf.

In einigen Regionen Afrikas sind mehr als 40 Prozent der Menschen mit KSVH infiziert. Insbesondere in Gebieten südlich des Äquators ist der Krankheitsverlauf beim Kaposi-Sarkom sehr aggressiv und mit einer hohen Morbidität und Sterblichkeitsrate assoziiert. In Europa tritt die Erkrankung deutlich seltener auf. Eine HHV-8-Infektion bedeutet nicht, dass sich zwangsläufig ein Kaposi-Sarkom entwickeln muss. Die meisten infizierten Menschen sind frei von jeglichen Symptomen.


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Privatpraxis Dr. med. Adrian Stoenescu