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Chelattherapie - Schwermetallausleitung

Jeder Mensch ist täglich schädlichen Einflüssen ausgesetzt, ohne dass er etwas davon bemerkt. Das fängt mit der Ernährung an und hört bei der ständig wachsenden Umweltbelastung auf. Besonders schädlich ist die dauerhafte Aufnahme von Schwermetallen, die nicht nur durch Zahnersatz-Materialien, sondern auch durch die Luft, durch Kosmetika, Kleidung, Medikamente und vor allem mit der Nahrung sowie Trinkwasser erfolgt. Die Entgiftungssysteme des Körpers werden überfordert.

Unterschied Schwermetallbelastung und Schwermetallvergiftung

Eine Schwermetallbelastung ist nicht zu verwechseln mit einer Schwermetallvergiftung. Letztere stellt eine schwerwiegende, teils lebensbedrohliche Aufnahme großer Mengen von Schwermetallen im Körper dar. Für eine Schwermetallvergiftung gibt es laborchemische Grenzwerte. Mit einer Schwermetallbelastung ist dagegen die über Jahre oder Jahrzehnte erfolgte kontinuierliche Anreicherung kleiner Mengen von Schwermetallen im Körper gemeint.

Als Chelattherapie wird die therapeutische Anwendung von Chelatbildnern bezeichnet. Es ist ein Verfahren, das sowohl in der Schulmedizin als auch in der alternativen Medizin (Komplementärmedizin) angewendet wird.
In der (Umwelt)Schulmedizin werden Chelate vor allem zur Behandlung einer Schwermetallvergiftung z. B. mit Blei, Quecksilber, Palladium u.a. eingesetzt.

So funktioniert die Chelat-Therapie bei einer Schwermetallbelastung

Die Chelattherapie beginnt mit einem Provokationstest. Der sogenannte Chelator (z. B. DMPS) wird verabreicht, um anschließend im Urin zu bestimmen, welche Schwermetalle vermehrt ausgeschieden werden, d.h. welche Stoffe überhaupt in schädigend hoher Konzentration im Körper vorhanden sind.

Bevor dieser Test durchgeführt werden kann, werden Blutanalysen durchgeführt, um eine sichere Ausleitung zu gewährleisten und gegebenenfalls parallel die Ausleitung mit Mikronährstoffen sowie pflanzlichen und anderen Präparaten gezielt unterstützen zu können.

Chelatoren sind sogenannte Komplexbildner, die im Körper befindliche Schwermetalle "einfangen" können. Die Chelate werden als Infusion zusammen mit Mineralstoffen und Vitaminen verabreicht. Die Dauer der Infusion wird so gewählt, dass die Wirkstoffkombination in ausreichender Konzentration durch die etwa 100.000 Kilometer Blutgefäße zirkulieren kann, um alle Organe, Gewebe und Zellen zu erreichen. Die eingefangenen Schwermetalle (Chelate) werden zusammen mit den Chelatoren über die Nieren ausgeschieden.


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Privatpraxis Dr. med. Adrian Stoenescu