Komplementärmedizin / Alternative Medizin

Seit Jahren bieten wir unseren PatientInnen Chelattherapien zur Schwermetall-Ausleitung an.

Chelattherapie

Als Chelattherapie wird die therapeutische Anwendung von Chelatbildnern bezeichnet. Es ist ein Verfahren, das sowohl in der Schulmedizin als auch in der alternativen Medizin (Komplementärmedizin) angewendet wird.
In der (Umwelt)Schulmedizin werden Chelaten vor allem zur Behandlung einer Schwermetallvergiftung z. B. mit Blei, Quecksilber, Palladium u.a. eingesetzt.

Das Verfahren: 
Chemische Grundlage für die Chelattherapie ist der Chelatkomplex. Der Begriff leitet sich von dem griechischen Wort „chele” ab, das Krebsschere bedeutet. Ein Chelatkomplex entsteht durch Bindung eines organischen oder anorganischen mehrzähnigen Liganden an ein Zentralatom. Dabei müssen mindestens zwei oder mehr Bindungsstellen des Zentralatoms besetzt sein, das meist ein Metallion ist. Somit können Chelate Metalle binden und z. B. im Falle einer Schwermetallvergiftung (z. B. Quecksilber, Blei und Cadmium) diese zur Ausscheidung bringen.

Die Chelattherapie wird in mehreren Sitzungen (10-30 Infusionen) durchgeführt. Während der Infusionen kann der Patient problemlos lesen, emailen, online gehen.
Die Kosten für die Schwermetallausleitungen sind: Laborkosten: 83 - 116,- € Arztkosten: 95 - 125,- €, je nach Chelatart * Die Kosten einer Chelattherapie gegen Atherosklerose werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Literatur:
  • Praxis Naturheilverfahren: Evidenz basierte Komplementärmedizin; Edzard Ernst/D. Eisenberg; Springer Verlag 2005
  • Klinische Pharmakologie; Martin Wehling; Georg Thieme Verlag 2005
  • Systemische Störungen, Problemfälle lösen mit Applied Kinesiology/Neuromuscular functional assessment; Hans Garten/Gerald Weiss Elsevier, Urban & Fischer Verlag 2007
  • Facharzt Nephrologie; Teut Risler; Elsevier, Urban & Fischer Verlag 2008