Epstein-Barr-Virus (EBV): HHV-4

EBV scheint für viele gesundheitliche Probleme im Zusammenhang zu stehen mit „mysteriösen“ Erkrankungen wie etwa das Chronische Müdigkeitssyndrom, die Fibromyalgie.

EBV ist ein Chamäleon der Medizin

Immunsystem - Viren - Herpesviren 1-8

Historie:

1889 beschrieb der Kinderarzt Emil Pfeiffer das nach ihm benannte Pfeiffer-Drüsenfieber mit Angina, Lymphknotenschwellung und gelegentliche Leber-Milzvergrößerung.

1964 fanden Tony Epstein und Yvonne M. Barr ein „herpesähnliches“ Virus in Krebszellen des Lymphsystems (Tumorvirus). 1968 wusste man, daß EBV die „infektiöse Mononukleose“ hervorruft.

EBV-Krebs:

EBV ist heute zu den 7 von der International Agency for the Research against Cancer (gehört zur WHO) anerkannten menschlichen krebserzeugenden Viren der höchsten Stufe (I) eingestuft. EBV spielt eine eindeutige ursächliche Rolle bei 5 menschlichen Tumoren: Burkitt-Lymphom, Morbus Hodgkin, Posttransplantation-Lymphom, Magenkarzinom, NK-T-Zell-Lymphome).
Quelle: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, 8. Auflage, S. 569, Springerverlag)

Neben EBV gibt es auch andere krebserzeugende Viren (=Human onkogene Viren) nach der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO):

Papillomaviren

(Gynäkologische Krebsarten, Hautkarzinome u.a.)

Human T-lymphotrope Viren

HTLV 1,2 (Leukämieformen) sind immunabwehrlähmende Viren, die direkt unsere speziellen Immunabwehrzellen (T-Lymphozyten) besetzen.

Hepatitis B und C- Virus

(Leberkrebs)
Wissenschaftler sind der Überzeugung, daß es deutlich mehrere Virustypen Krebs erzeugen können, da sehr viele Virenarten noch gar nicht katalogisiert sind.

Übertragungswege:

Oral: über Speichel (Küssen-„kissing disease“, kontaminiertes Essbesteck), meist bereits im Kindesalter.

Intravenös: durch Blutübertragungen oder nach Organtransplantationen. Das Virus infiziert zuerst die Immunabwehrzellen B-Lymphozyten in der Rachenregion und nachdem es sie stoffwechselmäßig manipuliert hat, kann er darin jahrelang ungestört schlummern.

Reaktivierung:

Normale Ereignisse des Lebens, wie die Pubertät, eine Schwangerschaft, die Geburt eines Kindes oder die Menopause können durch die hormonelle Umstellung das EBV reaktivieren.

Hormonschübe sind für das Virus wie Spinat für Popeye

Plötzliche negative Ereignisse im Leben eines Menschen, wie ein Unfall, eine plötzliche seelische Belastung (Tod in der Familie, Scheidung, Arbeitsmobbing, finanzielle Sorgen, Liebeskummer u.a.), eine Umweltbelastung (Schwermetalle, Schimmelpilzbefall, Entfernung von Amalgamplomben ohne Schutz u.a.) schwächelt das eigene Immunsystem so stark, daß es das Virus nicht mehr im Schach halten kann.

Das Virus kommt aus der Zelle heraus und produziert Entzündungen -> Symptome -> Krankheiten. Das nennt sich Virusreaktivierung.

Um überleben zu können, muss EBV gelegentlich aus der Zelle herauskommen, um einen neuen Wirt zu infizieren. Neben der akuten Verlaufsform als Pfeiffer’sches Drüsenfieber gibt es auch eine „chronische aktive EBV-Infektion“, die chronische Verlaufsform mit zahlreichen Symptomen: wiederkehrendes Fieber, Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellung, Halsschmerzen, Gelenkschmerzen, Leber-Milzvergrößerung.

Achtung:

Eine EBV-Reaktivierung kann auch andere Viren, Bakterien (z.B. eine „stille“ Borreliose!), Parasiten aktivieren oder andersrum. Durch die Reaktivierung entstehen mehr als 50-60 Symptome und Krankheiten, die nicht mehr im Zusammenhang mit den typischen EBV-Symptome stehen und den Therapeuten auf die falsche Fährte leiten können:

Beispiele:
  • Chronisches Erschöpfungsform
  • Müdigkeit
  • unklare Fieberschübe,
  • dauerhafte erhöhte Temperatur
  • Borreliose (Schubaktivierung)
  • Schmerzen aller Art: Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen (rheumaähnlich), Rückenschmerzen, Bauchschmerzen u.a. Kopfbereich: Schwindel, Konzentrationsstörungen,
  • psychische Störungen, Meniere-Krankheit, Angstzustände, Depression u.a.
  • Schilddrüse: Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Schilddrüsenkrebs Herzbereich: Herzklopfen, Rhythmusstörungen u.a.
  • Bauchbereich: Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Bauchspeicheldrüseninfektionen mit vielen Folgen, Leberfunktionsstörungen aller Art
  • Gynäkologisch-urologisch: Eierstockschmerzen, Prostataentzündungen, Hodenschmerzen, Wechseljahren ähnliche Symptome wie: Hitzewallungen, Nachtschweiß, Haarausfall, Angstzustände, Herzrasen u.a. die fälschlicherweise als hormonell verursacht angesehen wurden und zu der m.E. schlimmen Bewegung der Hormonersatztherapie führte!
  • u.v.m.


All diese Symptome und deren Intensität hängen von der Gesamtverfassung von Körper, Geist und Seele ab. Man hat sie nur phasenweise oder auch permanent. Wenn sie nach 6 Wochen nicht von alleine bzw. durch das eigene Immunsystem ausgeheilen, dann bedarf es einer Ursachendiagnostik und maßgeschneiderten therapeutischen Maßnahmen, da die Tendenz zur Spontanausheilung eher nicht mehr gegeben ist.

Meine EBV-Labordiagnose:

EBV-Antikörper Typ Ig G, IgM

LTT – EBV

Negative Laborbefunde schließen einen chronischen EBV-Befall nicht aus (EBV ruht in der Leber oder in der Milz und ist vom Immunsystem nicht zu erkennen, daher produziert es keine Abwehrantikörper mehr, die Ruhe trügt!)

EBV ist leicht zu bekommen und schwer nachzuweisen


Meine EBV-Therapie:

Bio-Nahrungsmittel (nach Bedeutsamkeit), die gesund machen:
Wilde Blaubeeren, Sellerie, Sprossen, Spargel, Spinat, Korianderblätter, Petersilie, Kokosöl, Knoblauch, Ingwer, Himbeeren, Salat, Papaya, Aprikosen, Granatäpfel, Grapefruits, Grünkohl, Gurken, Fenchel.

Bio-Heilkräuter:
Katzenkralle, Süssholzwurzel, Zitronenmelisse, rote Meeresalge, Spirulina, Brennessel, Holunderbeeren, Rotklee, Curcumin

Nahrungsergänzungsmittel:
oral als Antiviral-Protokoll oder intravenös als Mischinfusion: Zink, Selen, 5-MTHF, L-Lysin, Vitamin C, Vitamin B12.

Homöopathisch:
mittels EBV-Nosoden nach Austestung mit der PSE- oder die IST nach Fonk Methode.

Die EBV-Therapie dauert zwischen 3-12 Monate, je nach Konsequenz, Immunsystem u.a.

Symptome und Krankheiten entstehen dorthin, wo das Epstein-Barr-Virus sich niederlässt, sich reaktiviert und Entzündungen verursacht, das bedeutet, das kann ÜBERALL im Körper sein.